Noreia Blüten Essenzen

 
Unsere Vorstellungen  zur Geburt


1.    Bitte um ausreichende Aufklärung vor jeder medizinischen Maßnahme;
wenn an die Mutter nicht möglich, dann an den Vater.

2.    Wir streben eine Spontangeburt an.
Wenn eine medizinische Unterstützung notwendig sein sollte,
dann bitten wir zuerst physikalische Methoden oder natürliche Mittel zum Einsatz zu bringen.

3.    Bewegung während der Geburt ist erwünscht.
Wenn eine elektronische Überwachung der Kinder notwendig ist, kann diese auch so gestaltet werden, dass Bewegung bzw. geburtsunterstützende Haltungen trotzdem möglich sind?!

4.    Medikamente während der Geburt möchten wir, wenn möglich, vermeiden;
jedenfalls Valium und Morphinabkömmlinge!
•    Jeweils das gelindere Mittel soll versucht werden
•    bitte um Motivation und Unterstützung bei Atem- und Entspannungstechniken
•    sowie Nutzung physikalischer Methoden

5.    Wir möchten einen Dammschnitt vermeiden!

6.    Wer ist von Seiten des Krankenhauses bei der Geburt anwesend?
Besteht das Risiko, dass auch in Ausbildung befindliche Personen beiwohnen?
Grundsätzlich erkennen wir die Wichtigkeit von Ausbildungsmaßnahmen an und würden dies auch akzeptieren, solange dadurch nicht der bevorzugte natürliche Geburtsverlauf gestört wird.

7.    Die Nachgeburt soll natürlich ausgestoßen werden.

8.    Die Verwendung der Nabelschnur (?) für medizinische Zwecke:
Grundsätzlich einverstanden, wenn es den gewünschten natürlichen Geburtsverlauf
in keiner Weise behindert.

9.    Bei jeder Untersuchung der Kinder möchten wir, dass ein Elternteil anwesend ist.

10.    Die präventive Augentropfung bitte vermeiden, da laut unseren Informationen eine exakte Diagnose und Behandlung im Nachhinein bei einer eventuell dann doch auftretenden Erkrankung möglich ist.

11.    Was erwartet uns eventuell standardmäßig und worauf sollten wir noch vorbereitet sein?


Fragen bei der Auswahl der Geburtsklinik

 

1.    Statistische Daten:
•    wie viele Geburten? Verhältniszahlen dazu (Betten, Hebammen, Ärzte)
•    wie viele Hebammen, Dienstzeiten der Hebammen
(wie viele Stunden Dienst an einem Stück - 24 Stunden = müde)
•    wie viel Prozent der Frauen bekommen einen Dammschnitt?
•    wie viele operative Entbindungen (Saugglocken-, Zangen-, Kaiserschnitt-Geburten) -
20 % oder mehr??
•    Wie viele Peridural-Anaesthesien werden gegeben? („Rückenspritze“)
•    Hebammennachsorge (bei ambulanter Geburt bzw. frühzeitiger Entlassung)? Wer?

2.    Möglichkeiten im Kreissaal:
•    Ball, Matte, Hocker
•    Betten mit Hockerfunktion
•    Badewanne (im Verhältnis zur Anzahl der Geburten?)
•    Spazierengehen erlaubt – (Dauer-CTG üblich?)
•    Wie schaut die Geburtsleitung nach „Art des Hauses aus“?

3.    Gebärpositionen:
Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung? Bzw. werden vorgegeben?
Favorisiert soll all das werden, das auch die natürlichen Geburtskräfte unterstützt.
Also, nicht auf dem Rücken liegen bzw. ohne hochgeschlagene Beine!!

4.    Ist essen und trinken während der Geburt erlaubt?

5.    Wie lange wird nach dem Blasensprung oder bei Terminüberschreitung mit der Einleitung von Wehen gewartet? (nach 24 Stunden oder früher??)

6.    Einlauf üblich? Bei vorausgehendem Durchfall wegen der auf die glatte Muskulatur wirksamen Oxytocin-Ausschüttung nicht nötig…Klistier ablehnen, brennt im Enddarm, dann ist ein Einlauf mit klarem Wasser besser

7.    Ist Tag und Nacht ein Frauenarzt/Ärztin im Haus?

8.    Wie lange benötigt der Narkosearzt/ärztin um vor Ort zu sein?

9.    Ist durchgehend ein Kinderarzt da?

10.    Welche Medikamente werden während der Geburt eingesetzt?
•    kein Valium (Synapsenveränderungen im Gehirn!)
•    keine Morphin-Abkömmlinge z. B. Alutan
(Spätere Abhängigkeit von Drogen eher möglich – schwedische Untersuchung!)
•    Lokalanaesthesie
•    Wird immer zuerst das gelindere Mittel eingesetzt?

11.    Wie viele Menschen sind bei der Geburt dabei? Auszubildende Ärzte oder StudentInnen?

12.    Wie lange wird in der physiologischen Pause (von Mutter-Mund offen bis zur eigentlichen Geburtsperiode „sekundäre Wehenschwäche“) gewartet?
•    ½ bis 1 Stunde üblich bzw. auch länger, wenn es Mutter und Kind gut geht
•    Ist bei länger andauernder Pause die Lagerung im Vierfüßlerstand und das „Äpfelschütteln“ möglich bzw. erlaubt?
•    Ist das Veratmen der Wehen mit der Zilgrei-Atmung erlaubt?
 
13.    Wie lange wird „Bonding“ ermöglicht?– Vater und Mutter sind mit dem Kind alleine nach der Geburt
•    in dieser Zeit soll auch nicht genäht werden,
•    Auch keine anderen Tests und Untersuchungen sollen diese Phase stören
•    Ist bei allen Untersuchungen durch den Kinderarzt die Anwesenheit der Eltern erlaubt?
•    Eltern sind Allergiker – Es darf dem Kind nichts gegeben werden, was nicht mit den Eltern abgestimmt wurde.

14.    Crede´sche Augenprophylaxe (oft standardmäßig) – wenn möglich vermeiden!
Behandlung im Nachhinein möglich, daher keine generelle (vorsorgliche) Prävention erforderlich.
•    Silbernitrat (Credé) verengt eventuell den Tränen-Nasen-Kanal)
•    Antibioticum (erhöht Allergiebelastung)
•    Wenn Augen in den ersten Lebenstagen eitrig werden, muss das keine Augenplenorrhoe sein. Bei Bedarf kann der Keim mittels Antibiogramm diagnostiziert werden und zielgerichtete Antibiotica gegeben werden. Vielleicht handelt es sich auch um eine nosokomiale Infektion (Klinikkeim)

15.    Wenn das Kind in den ersten Tagen nur Muttermilch bekommt – keinen Tee oder auch kein Zuckerwasser – erniedrigt sich die Allergiebereitschaft beim Kind um ca. 30 %. 

Sollte der natürliche Geburtsverlauf in irgendeiner Weise abweichen, haben wir volles Vertrauen
in die fachliche Betreuung und Qualifikation der Fachpersonen!