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„Heilung von Mangelbewußtsein“
Vernachlässigung in den ersten Lebensjahren –
Auswirkungen auf das Ende des Lebens?
Viele Menschen kommen im Laufe des Lebens und der Arbeit an den eigenen schmerzvollen Erfahrungen bis an den Lebensanfang und unter Umständen bis zur Zeugung zurück. Durch das Wiedererleben und Durchgehen der oft verdrängten und nicht mehr erinnerten Ereignisse kann Heilung geschehen.
Wiederholt bin ich an den Anfang meines Lebens zurückgegangen und habe mir die hinderlichen Programme angeschaut, die sich daraus entwickelt haben und mir im Lebenslauf Steine in den Weg legten. Manches war veränderbar, manches nicht.
Durch die Arbeit mit meinem Arzt und Psychotherapeuten, stieß ich auf große seelische Verletzungen in den ersten zwei Lebensjahren. Es wurde mir bewusst, dass ich meinen Eltern diese Vernachlässigung immer noch nicht ausgeglichen, aufgefüllt habe. Auch mehrere Familienaufstellungen haben die Aussöhnung mit den Eltern in der ersten Lebens-Zeit nicht vermocht.
Mein Therapeut erklärte mir, dass ein Kind im frühen Kindesalter weder intellektuell noch emotional reif ist, auch nur nachzuvollziehen, was „Vergebung“ bedeutet.
Diese frühen Mangel – Zustände erzeugen eine Entfremdung von den Eltern und im späteren Leben kommt es unter Umständen zu einem großen Konfliktpotential bezüglich Autoritäten und Machtpersonen. Das Kind erfährt die Vernachlässigung am Anfang des Lebens als Liebesentzug und verliert das Urvertrauen. „Ich bin es nicht wert, dass man sich mir zuwendet und meine Bedürfnisse befriedigt, also bin ich nicht liebenswert. Jemand anderer weiß, was für mich gut ist, was ich will, brauche, ist nicht wichtig.“
Um den frühen Mangel auszugleichen, greift man im späteren Leben manchmal zu Ersatzbefriedigungen. Daraus resultiert häufig auch ein Suchtpotential.
Was kann man unter Vernachlässigung und nachfolgenden Mangelzuständen in den ersten Lebensjahren verstehen?
- Trennung von der Mutter nach der Geburt (Bonding-Phase hat nicht stattgefunden)
- Kein Rooming in
- Trennung wegen Krankenhausaufenthalten, Kaiserschnittkinder, Frühgeburten usw.
- Unvermögen der Eltern, die wirklichen Bedürfnisse des Kindes zu erkennen und sie zu beantworten (z.B. Kind schreit vor Einsamkeit, Eltern verstehen: „Hunger“)
- Keine Ernährung auf Verlangen. Reglementierte Ernährung (alle 4 Stunden Stillen, Flaschenfütterung, in der Nacht Nahrungskarenz auch bei Kindern in den ersten Monaten - kein Nahrungs-Angebot)
- Kinder dürfen im ersten Lebensjahr nicht im Zimmer der Eltern schlafen
- Trennung von der Mutter/Vater in den ersten drei Lebensjahren (Krippenkinder!)
- Trauerfall in der Familie. Für das Kind ist kaum Aufmerksamkeit und Kraft übrig....
- Frühzeitige Sauberkeitserziehung. Das heißt, das Kind war noch nicht reif „etwas herzugeben“.
- Usw.
Am Endes des Lebens gehen wir den Weg in die Kindheit zurück. Das Altersgedächtnis entwickelt sich und wir erinnern viele Begebenheiten, freundliche und traurige.
Ich habe bei der Begleitung von Menschen am Ende des Lebens erfahren, dass bei vielen emotionale Mangelzustände auftauchen. Es ist für die Pflegenden ganz schwer, sich von dieser Gier nach Zuneigung und Hautkontakt abzugrenzen. „Die Alten kommen mir vor wie kleine Kinder. Sie saugen mich aus, ich fühle mich leer und ausgebrannt!“ teilte mir eine Schwester mit. Es ist äußerst belastend, diese Gier zu sehen, ein Verlangen nach Liebe und Zuwendung, die ihre Wurzeln unter Umständen in der Vernachlässigung der zu Pflegenden in den ersten Kinderjahren hat. Wie ungeheuer wichtig ist die Seelenhygiene des Pflegepersonals und die Ermunterung, gut für sich selbst zu sorgen. Sonst kann man den Pflege-Beruf nicht lange ausüben.
Wie schafft man es, die Defizite beim erwachsenen Menschen auszugleichen?
Wenn die Defizite groß sind, wird eine fachliche psychotherapeutische Begleitung nötig sein. Weiters ist es wichtig, dass es sich jeder Mensch wert ist, gut für sich zu sorgen. Denn nur dann, wenn man sich selbst eine gute Mutter und ein guter Vater geworden ist, stopft man die eigenen schwarzen Mangellöcher. Dann weichen die anmaßenden, gierigen Hungergeister.
Beginnen wir heute damit, uns zu verwöhnen - immerhin weiß keiner von uns, wie lange er leben wird....... Und ich persönlich möchte nicht als altes gieriges Weiblein im Altersheim landen – zum Schrecken der AltenpflegerInnen, die mich als lästig und fordernd erleben.
Aus allen diesen Gründen habe ich eine neue Noreia-Essenz-Mischung kreiert.
Noreia „Heilung von Mangelbewußtsein“
10 ml Urtinktur kosten € 17.--